SCHIITEN UND SUNNITEN UNTERSCHIED

Dr. Guido Steinberg zu sein Islamwissenschaftler und arbeiten für das Stiftung Wissenschaft und Politik. Seit 2006 zu sein er zusätzlich, Gutachter an zahlreichen verfahren gegen islamistische Terroristen in Deutschland, Österreich, dänemark und den USA. 2020 erscheint sein neues buch zum "Kalten Krieg" zwischen Iran und Saudi-Arabien (Verlag dremer Knaur).

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Schiiten und Sunniten – ein politisch-religiöser konflikt der anwesenheit Im Islam gibt das viele Strömungen. Das zwei am wichtigsten sind das Sunniten- und Schiitentum. Ihr unterschied prägt nicht nur die Außenpolitik Irans und Saudi-Arabiens. Als sich ein alter religiöser Gegensatz zu einem aktuellen politisch-religiösen Konflikt ich habe es geöffnet hat, erklärt ns Islamwissenschaftler guido Steinberg.
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Der Schrein das Fatima Masuma bei der iranischen stadt Qom ist ein wichtiger Wallfahrtsort weil das Schiiten. Ns Schiiten- und Sunnitentum sind die zwei am wichtigsten Strömungen ns Islam. Ihre Konflikt prägt zurzeit das islamische Welt. (© picture-alliance, AA)
Der unterschied zwischen Schiiten und Sunniten geht in die Frühzeit ns Islam im 7. Jahrhundert zurück. Im Zentrum steht der argument um das legitime Nachfolge ns Propheten Muhammad (gestorben 632). Nach seine Tod übernahmen loyale Weggefährten das staatsbüro des Kalifen (arabisch weil das Nachfolger). Dagegen protestierten die anhänger der Blutsverwandten ns Propheten. Sie beharrten darauf, das dessen nächste männlicher beziehung Ali Ibn Talib – cousin und sohn im gesetz Muhammads – rechtmäßiger nachfolger sei. Zwar es wurde Ali im Jahr 656 ns vierte Kalif, doch es begann mit seine Amtsübernahme ns Bürgerkrieg, ns 661 mit von Tod Alis und das Machtübernahme seine Widersacher endete. Ns Anhängern Alis, die auch Shi"at Ali (= partei Alis, daher die erklärt Schiiten) wird genannt wurden, galten dennoch weiterhin anzeigen die Imame genannten direkten Nachfahren Muhammads und Alis als legitime Herrscher der Muslime.Alis sohn und dritter Imam Husain scheiterte innerhalb Jahr 680 mit zum Versuch, das Macht in dem arabischen Weltreich zu erobern. Nach seine Tod im irakischen Kerbela fügten sich das folgenden Imame an ihr Schicksal, es war aber noch verfolgt. Ihre Linie endete mit dem zwölften Imam Muhammad al-Mahdi (al-Mahdi = der Rechtgeleitete), das im jahr 874 (endgültig 941) verschwinden und nach schiitischer Lehre in Ende ns Zeiten wie Erlöser anderer auf das Erde zurückgeben wird.In das folgenden Jahrhunderten blieben Schiiten eine häufig unterdrückte sowie verfolgte Minderheit und entwickelten eine stark von Ohnmacht und verfolgten geprägte politisch Theorie. Der unter den Schiiten vorherrschenden meinung zufolge zu sein politische Macht bei der Abwesenheit von Imam Mahdi illegitim und ns Gelehrten und gläubige hätten sich von den politisch Herrschern ihrer Zeit fernzuhalten.Die islamischen Großreiche der nächsten Jahrhunderte zu sein meist von sunnitischen Dynastien – als den Abbasiden, Mamluken, Moguln und Osmanen – beherrscht, in denen wiederkehrende konflikte zwischen den Konfessionen sich mit lang Friedensphasen abwechselten. Zu größeren Auseinandersetzungen ist eingetroffen es meist, wenn Schiiten politische dürfe übernahmen, deshalb etwa als mit den Fatimiden zwischen dem 10. Und von 12. Jahrhundert einer schiitische Dynastie teile Nordafrikas und Ägypten beherrschte, und einer sunnitische Gegenreaktion folgte, das zur Zerstörung von Fatimidenreichs führte.

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Ein uralter der kontrast wird zu Konflikt der Gegenwart

Bis in die ist existiert blieben Schiiten und Sunniten meist voneinander getrennt und hegten tiefsitzende Ressentiments gegeneinander. Mit dem aufstieg des schiitischen und sunnitischen Islamismus seit das 1960er jahr wurde ende dem alt religiösen gegensatz jedoch einen politisch-religiöser Konflikt der Gegenwart. über den um herum 1,6 milliarden Muslimen weltweit schätzungsweise 85 bis um 90 prozent Sunniten. Allein in dem Irak, in Iran, Aserbaidschan und Bahrain sind Schiiten bei der Mehrheit.Der gegenwärtige schiitische Islamismus wurde in erster Linie weil den "Chomeinismus" geprägt. Ajatollah Ruhollah Chomeini (1902-1989) revolutionierte das schiitische politische Theorie, durch das tun er ns traditionellen Politikferne und von Quietismus, so der Passivität seine gelehrten Kollegen in öffentlichen Angelegenheiten, einer Absage erteilte. Er argumentierte vielmehr, dass der hauptsächlich Rechtsgelehrte seine Zeit die Gläubigen bis zu zur ersehnten Wiederkehr ns Imam Mahdi nicht nur religiös, sondern auch politisch anführen müsse. Chomeini forderte einen islamischen Staat, in dem das Kleriker alle Lebensbereiche beaufsichtigten. Das erfolgreiche Revolution an Iran 1979 gab ihm nicht zeigen die Gelegenheit, ns Theorie das „Herrschaft des Rechtsgelehrten“ (persisch velayat-e faqih) in die praxis umzusetzen, jedoch selbst als dieser Gelehrte kommen sie fungieren.Die Ereignisse von 1979 zu sein ein abzug des heutigen Konflikts zwischen Schiiten und Sunniten. Ca ihre Ideen zu verbreiten, suchten das iranischen Revolutionäre bei der arabischen welt nach allianz und gefunden diese vor allem darunter schiitischen Gruppierungen wie der libanesisch Hisbollah, ns 1982 gefunden wurde. Bevor allem Staaten, in denen als in Saudi-Arabien, Kuwait und Bahrain starke schiitische Minderheiten lebten, sahen in der Politik von Revolutionsexports zu Recht einer direkte Bedrohung. Das Regierungen da drüben betrachteten ns arabischen Schiiten nun immer häufiger zusammen potentielle „fünfte Kolonne“ Irans. Die Diskriminierung von Schiiten nahm darauf zu, ihre Widerstand ebenso.

Islamisten auf beiden seiten befeuern den Konflikt

Auf sunnitischer seite wurden die Islamisten zu wichtigsten träger antischiitischen Gedankenguts. Jedoch war es vor allem das islamistische Teilströmung der Salafisten, die das Konflikt befeuerte. Salafisten versuchen, dein Gesellschaften aufgrund eine ist zurückgekommen zur Lebensweise das Zeit von Propheten und seine Gefährten zu verändern. Die Rückbesinnung oben die Zeit ns „frommen Altvorderen“ (arabisch as-salaf as-salih) bewirkte aber häufig, dass die alt Debatten von die Frage, ob das Kalifen der Sunniten oder die Imame der Schiiten die legitimen Nachfolger des Propheten Muhammad seien, neu entfacht wurden. Für das Salafisten herrscht kein Zweifel, das die Ansprüche ns Schiiten illegitim und das es sich bei ihnen mitnichten um herum Muslime, sondern um Ungläubige handelt.Die Salafisten und ihr Schiitenhass zu sein seit den 1960er jahr sichtbarer, da die bewegung mit hilfe des saudi-arabischen Staates immer ich war älter wurde. An Saudi-Arabien zu sein mit dem Wahhabismus einer Spielart ns Salafismus offizielle Islaminterpretation, und ns Königreich, ns sich seit das 1960er jahren zur Führungsmacht ns sunnitischen lagerhaus entwickelte, hat seither weltweit salafistische Gelehrte und gruppen unterstützt. Abdominal 1979 diente diese Politik in erster Linie das Eindämmung Irans, aber führte sie auch zur diffusion des Schiitenhasses der Salafisten. Einen durchaus ungewolltes ergebnis war, das sich militante salafistische und dschihadistische gruppen bildeten, die sich aber weltanschaulich als oder verklappt stark in saudi-arabischen Wahhabismus orientierten, ns saudi-arabischen Staat noch ablehnten. Ns schiitenfeindlichste darunter ihnen war die 2004 gefunden al-Qaida an Mesopotamien, ns sich später in Islamischer land (IS) umbenannte. Das "Zweistromland" (Mesopotamien) ns Flüsse Euphrat und Tigris umfasst bevor allem ns Irak, aber sogar Teile Syriens, das Türkei und Irans.

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Eskalation von 2003 und 2011

Der Konflikt ich nahm es nach der US-amerikanischen intervention im Irak 2003 in Fahrt auf. Nach zum Sturz Saddam Husseins übernahmen schiitische Islamisten das Macht in Bagdad und gedanke gar nicht daran, ns alten, mehrheitlich sunnitischen Eliten daran zu beteiligen. Gegen das neuen Herrscher kämpften wiederum sunnitische Aufständische, unter denen das irakische al-Qaida die schiitenfeindlichste war. Deine Anschläge trafen nicht nur schiitische politiker und religiöse Würdenträger, sondern auch tausende Zivilistinnen und Zivilisten. Ergebnis war einen Bürgerkrieg in dem Irak zwischen 2005 und 2007, der in erster Linie einer zwischen Schiiten und Sunniten war, und mit größer Brutalität und Rücksichtslosigkeit entladen wurde. Obwohl gewannen die US-Truppen gemeinsam mit ns irakischen Regierung wieder die Kontrolle, doch ns religiöse konflikt erfasste bald darauf außerdem Staaten.