Peipussee 2. Weltkrieg

Als "Puhitsetud", "heilig, gesegnet", wird schon seit alters produziert jener Ort inmitten Estlands Ostseeküste und zum viertgrößten see Europas, von gigantischen Peipussee gerühmt, der das Dörfchen Kuremäe (280 Einw.), übersetzt "Storchenberg", auch heute von Topattraktion in Estlands "Wildem Osten" macht...

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Etwa 20 km südlich by Jõhvi, ns Hauptstadt von estnischen Bezirks Ida-Virumaa und hart bei der EU-Außengrenze kommen sie Russland steht einer spektakuläres, perfekte restauriertes, zum jedermann zu besichtigendes Kirchenbau-Ensemble: das Nonnenkloster Pühtitsa, deutsch Püchtitz verdankt seine Namen nur jenem sehr mehrere älteren "Puhitsetud", kommen sie "heiligen, gesegneten" Ort ende sehr mehrfach älterer Zeit. Dies herausragenden Wohnstatt russisch-orthodoxen Glaubens sollen man bei jedem Fall ns Aufwartung machen.

Dann locken das wogenden Wellen ns riesigen Binnenmeers von Peipussees, estnisch Peipsi Järv. Siebenmal größer zusammen der Bodensee, verläuft hier ns EU-Außengrenze inmitten Estland und Russland im Seewasser. Seltsam das estnische Nordufer ns Peipussees jawohl sich danke schön des von 30 km langen Sandstrandes und günstigster Wassertemperaturen zum attraktiven Touristenziel gemausert, ns im Dörfchen Kauksi sogar seit 1961 gewachsene infrastruktur bietet.

Der nördliche Abschnitt des Westufers dies Süßwassermeeres, wer einziger Abfluss nach Norden das Narva ist, führt dann kommen sie jenen Dörfern und Siedlungen, die von um 1650 aus Russland zugewanderten fähnrich Altgläubigen bewohnt werden. Sie wähnten sich damals aufgrund die Kirchenreformen ihres Patriarchen Nikon und des Zaren Alexei Mikhailovitch gegängelt und fliehen ins damals schwedische Estland. Hier in Peipussee lebten sie im Exil fortan gewöhnlich von Fischfang und Landwirtschaft.

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Das Binnenmeer des Peipussees.

Berühmt sind diese Dörfer bis zu heute weil das den bodenbearbeitung besonders intensiv mundender Zwiebeln. Deshalb verbindet nun ns "Zwiebelroute" nicht anzeigen die bedeutendsten geschichte und kulturellen Sehenswürdigkeiten dieser Gegend, sondern führer auch kommen sie Märkten, Cafés und Restaurants, in denen dem reichen kulinarischen Erbe am Peipussee nachgespürt werden kann.

Erst wenn verlangt aber "Puhitsetud", der "heilige, gesegnete Ort", das volle Aufmerksamkeit. Sogar für einen nahezu voll unbekanntes volk oder besser noch Völkchen von zeigen noch – stand 2010 – max 73 Menschen, die beinahe sogar noch zur eu gehören: das Woten.

Das klein Kuremäe (Storchenberg) lockt mit seinen jahr Seen Puhatu Järv, Puhatu Martiska Järv, Pahanselja Järv, Viinamardi Järv und Korponi Järv innerhalb Jahreslauf bevor allem Erholung suchende wanderer und Angler an. Dennoch der kausa für den riesigen, neu land Parkplatz etwa ein Kilometer vor dem Ort ist natürlich einer anderer: hier parken Besucher des Nonnenklosters Pühtitsa. Und dies viele. Häufig rangieren das gleiche mehrere Busse an dem Areal mit Toiletten und Waschgelegenheit, bei dessen kante ambulante händler religiöse Devotionalien, Souvenirs, aber auch Hausschuhe, Gehäkeltes und sogar kurs anbieten.

Hier startet das gut ausgebaute Weg zu Kloster, ns nun häufiger sogar estnisch wie Kuremäe Klooster, englisch als Kuremäe Monastery firmiert. Gewiefte biegen in Weg direkte nach rechts ab, denn dafür ist es nur ein kurzes Stück zur heilige Klosterquelle, wo einer sich mit wundertätigem Heilwasser versorgen kann. Manche baden sogar in dieser uralten Opferquelle eines wohl estnischen Hainortes. Das wandert nachher flaschen- oder nur ein bisschen kanisterweise in den Kofferraum.

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Im Hintergrund von Holzscheithaufen: ns Nonnenkloster Pühtitsa.

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Doch natürlich müsste man zuerst einmal zum Kloster die Aufwartung machen, das Kirchenschiff das mit fünf Zwiebelkuppeln gekrönten grün Türme das 1908 bis 1910 von Mikhail Preobrazhensky in dem neobyzantinischem stil erbauten Konvent-Kathedrale hat besucht und Andacht halten. Die meisten machen dies auch, folgen dem verfolgen vorbei bei gepflegten geschichte Holzbauten hinein ins Dorf, wo ns großes Schild in den nächste Internet-Anschluss und ns örtlichen arzt ("Arst") hinweist.

Kuremäe/Storchenberg besitzt auch eine bushaltestellen im Dorfzentrum, die weitere Pilger nutzen. Im dorf öffnet gut sogar einen Hostel mit restaurant und angrenzendem Eisladen. Gegenüberliegende seite ist das alte Schulhaus perfekt restauriert. Nun privat bewohnt, gehen Kuremäes Grundschule auf die zuerst Klosterschule über 1885 zurück. Natürlich war damals Ziel und Zweck dies Schule, Russisch und das Russisch-orthodoxen blechbüchse vermehrt kommen sie verbreiten. Doch es zeigte wir rasch, dass sogar viele protestantisch-lutherische Schüler das Grundschule nutzten.

An ns Klosterstraße folge leisten weitere Gaststätten und Läden, vor zur rechts der alt Klosterfriedhof auftaucht. Gleich am Zugang steht unter Nadelbäumen einer Tsässon, eine kleine, tagsüber über jungen Damen betreute russisch-orthodoxe Holzkapelle, die bei den Gründungsmythos von Klosters erinnert. Da gleich nebenan soll hier im 16. Jh. Eine wunderbare Marienerscheinung stattgefunden haben und sogar eine heilige Ikone in Fuße einer Eiche entdeckt worden sein, die bis heute im Klosterbesitz ist. Tatsächlich ragt hier eine uralte Eiche meterhoch gen Himmel. Umzäunt, stand sie zusammen heiliger Ort darunter rigorosem Denkmalschutz. Jedoch viel empfängt ist über ihr nicht. Blätterdach und Krone fehlen, still sind zeigen Stumpf und Stamm.

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Ort das vermeintlichen Erscheinung: ns eingezäunte Eiche.

Mindestgens von 1608 ist für diesen heiligen ort Pühtitsa eine orthodoxe Gebetsstätte nachgewiesen. Jedoch schon vor dürfte hier einer kleines Völkchen gebetet haben, über dem heute nur noch einige dutzend Mitglieder ausblüten sind: das eng mit ns Esten relativ Woten, ns sich mich "Vadjalain" bzw. "Vadjakko" nennen, russisch zusammen "Vodj" jeder weiß sind und heute innerhalb westlichen Teil des Rayons Leningrad, also hart in der Grenze kommen sie Estland leben. Dies einst auch von schweden besetzte gebiet hieß auch mal Ingermanland, vor aber Watland, Vatland heu Watlandia – das Land der Woten, ns lange zur republik Nowgorod gehörte.

Hier bei dieser Eiche also soll der Stamm das Woten, ns traditionell schon bald zum orthodoxen gläubige zählte, ein heiligen Ort besessen haben. Schon zwischen 1440 und 1450 hätte eine vom deutsch Orden initiierte Zwangsumsiedlung by 3000 Woten und Ischoren nach Lettland für aufregung gesorgt. Danach sorgten ermüdend Kriege und ns Lauf der Zeit für das Verlagerung dies deutsch auch Tschuden bzw. Narova- und Narva-Tschuden genannten fenno-ugrischen Volkes außerdem gen Osten. 1848 wurden noch 1548 Woten gezählt, 1926 waren das noch 705.

Heute sorgt man sich um die wotische sprachen und Kultur, auch in Estlands neuem Nationalmuseum an Tartu. Großartig sind nachher die Gräberreihen des Nonnenfriedhofs mit ihren bei der sonne glänzenden Metallkreuzen. Vorbei bei den breit und weit wohl gepflegtesten Äckern gar gelangt man damit monumentalen Torturm des das Gottesmutter geweihten Klosters. Hier geflügelt derzeit ca. 100 orthodoxe Nonnen, unterstützt über Laien sowie by Gärtnern und weiterem Personal.

Die wunderbaren Fresken im Durchgang des Klostertors ausfiel erneut über Marienerscheinung und Auffindung ns wundertätigen Ikone, bewundern aber in meisten mit von ihnen herrlichen Engelsdarstellungen. Natürlich muss einer sich innerhalb Klosterbereich ns Kleiderordnung anpassung sowie maß und Andachten respektieren. Dann kann sogar die Klosterkathedrale, eine von sechs Kirchen von Konvents, besichtigt werden. Gegen ns kleinen Obolus finden sogar Führungen statt. Einen kleiner belastung offeriert kerze und Devotionalien.

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Nonnenfriedhof mit den in der sonne glänzenden Metallkreuzen.

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Beeindruckend sind neben dem außergewöhnliche gepflegten bedingungen sämtlicher Häuser, der Gärten und ns Parks ns Anlage, deren bau 1888 entscheidung und ab 1891 bis um 1910 realisiert wurde, zwei mächtige, nach traditioneller nett über sieben Meter hoch gestapelte Holzscheithaufen nahe dem Wirtschaftshof. Beeindruckende ist sogar die Klostergeschichte. Da neben dem by Mönchen bewohnten Höhlenkloster by Pskov-Pechory, das oben russischer Grenzseite in dem Grenzort Pechory lüge und einer Wallfahrtsort sogar für die in südlichen Peipussee lebenden Menschen von Setomaa, ns Setukesen ist, war das Nonnenkloster Püchtitz ns einzige, ns während der gesamten Zeit ns Sowjetunion durchgängig betriebenes wurde.

Mehr zusammen nur einer Randnotiz ist indes, das schon der gebäude dieses erste orthodoxen Klosters in estnischem boden um 1891 das Widerstand des protestantisch-lutherischen deutschbaltischen Landadels in den setup rief, der einer "Russifizierung" fürchtete. Und ns Menetekel der biografie ist auch, dass das Kloster innerhalb 2. Weltkrieg als deutsches Kriegsgefangenlager für angehörige der Roten Armee diente…