Gerd Koenen Die Farbe Rot

Der Historiker Gerd Koenen holt weit ende für seine Kommunismus-Geschichte, startet an der Urgemeinschaft, kommt zum christentum und landet by die Revolutionen bei der Gegenwart. Besteht aus bietet er erklärung für ns nicht verblassende Strahlkraft der Ideen by Karl Marx - damals wie heute.

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Jedes jahr drängen spärlich 100.000 deutschsprachige Bücher in den Markt. Das "Lesart"-Team lässt sich von der Flut das Neuerscheinungen nicht überrollen, sondern reitet die Welle: Romane, Sachbücher hagen Kinderbücher, Comics, Klassiker und Kochbücher. Wir wählen aus. Und wir wort darüber.

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Das es ist in bestimmte wunderschönen lange vor Karl Marx und Friedrich Engels das Bewusstsein. Gerd Koenen schlägt den großen Bogen das Menschheitsgeschichte und bezeichnung Facetten von Armutsbekämpfung, solidarität und der suche nach einer gesellschaftlichen Miteinander. Und, das liefert erklärungen für ns nicht verblassende Strahlkraft der von Karl Marx angerührten farbe Rot in den unterschiedlich Epochen."Du schließt die augen und schaust bei die Sonne, und aufgrund deine Lider durchmacht siehst du die Farbe deines blut – ns Karminrot. Dies ist das Farbe dein leiblichen Existenz." - So elegisch beginnt kein gewöhnliches historisches Sachbuch. Hier wird der Leser hineingezogen in eine persönliche und zugleich jedoch akademische, einer epische und ganzheitliche analyse dessen, was wir zusammen leuchtendes Rot bei der linken ende des politik Farbenspektrums kennen:
"Rot ist ns Farbe, die freundin mit allen ist anders Menschen "kommunistisch" verbindet. Gerade also ist sie aber auch die Farbe ns äußersten Gegensätze und das tiefsten Trennungen. Blut bedeutet geflügelt oder Tod. Und wenn Blutsbande, Blutsbrüderschaften, Blutopfer die intensivsten verbinden zwischen ns Menschen stiften, so bildet "eigenes und fremdes Blut" die älteste Schranke. Zugleich ist Rot jene Elementarfarbe, für ns es in den meisten Sprachen der Welt über Beginn in ein privatgelände Wort gegeben hat, derselbe nach weiß und Schwarz."
Mit elementaren Betrachtungen von emblematischen farbe Rot, beginnt Gerd Koenen seine umfangreichen band zum "Kommunismus zusammen Weltgeschichte". Schon ns Eingangsworte lohnten das Nachdenken, jedoch der autor verlangt faust für weitere mehr als 1100 Seiten. Oben diesen Überfüllt Gerd Koenen an erfreulich lesbarer weise mit vielerlei Anekdoten und basierend einer Fülle by Zitaten ns Kritiker als der Klassiker marxschen Denkens aus, was das Faszinierende und Fürchterliche in Kommunismus ist. Der Kommunismus, so Koenens Ausgangsfeststellung, war ns erste Versuch, kulturelle Überlieferungen theoretisch kommen sie fassen, seine Vordenker beschworen das "neuen Menschen" und sammeln mit "atheistischem Furor" ns totalitären Gestaltungsanspruch. All dies wirke sogar im 21. Jahrhundert fort:
"Hält man sich … in die bekanntschaft Feststellung ns Ägyptologen jan Assmann, wonach ns "kulturelle Gedächtnis" das Menschheit "über Jahrtausende hinweg" Stoffe speichert und tradiert, dann ist klar, warum wir auch wie Bewohner einen "globalisierten" und "säkularisierten" Welt unsere religiösen Vorprägungen,… populären Volksmythen und überzeugend Alltagsbräuche no einfach abstreifen können, selbst einmal wir das wollten."
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Koenen beschreibt, das stärker zusammen die Utopie, stärker auch als Nöte und Bedrängnis, das Bedürfnis weiter sei, "sich einer Vorgeschichte auf den Leib zu schreiben, eine Tradition kommen sie erfinden, in der man zuhause befinde würde", einer ideologische Wärmestube. Das 1944 bei Marburg geborene Historiker weiß, wovon das schreibt, denn auch er war wenn überzeugtes Mitglied von SDS und ns straff maoistischen Kommunistischen Bunds Westdeutschlands – zusammen junger Genosse träumte er, als er mich später formulierte, ns "Kindertraum von dem Kommunismus". Aus diesem erwachte das nach eigenem Bekunden 1982, aufgeschreckt und hitzig bekehrt aufgrund die Beschäftigung mit ns polnischen Solidarnosc. Auf die achtziger Jahre des vergangenen jahrhunderts datiert Koenen denn sogar den Höhepunkt von roten Zeitalters, ns er beschreibt:
"Der Zenit ns sozialistischen Weltbewegung, zu sein im jahr 1980 ungefähr. Zweiundzwanzig Volksrepubliken bei der Welt, Äthiopien usw., das war alle plötzlich weg. Das muss man wie Historiker erstmal konstatieren. Das unterschiedlich ist, das natürlich das Kommunistische politische partei Chinas nach wie vor an der dürfe ist."
Der Historiker umkreist an großen Linien Urgemeinschaft und christentum oder sogar die heftig vormarxistischen Revolutionen – das es ist in bestimmte schließlich schon lange vor Karl Marx und Friedrich Engels ns Welterklärung ca den historischen Materialismus bereicherten ns Bewusstsein.
Der autor lässt dem Leser mehrere Raum für ns eigene Deutung der abgebildet Wirkmächte bei der bÜrgerlich und ns sozialistischen Gesellschaft. Und das gibt immer wieder Erklärungen für die nicht verblassende Strahlkraft der von Karl Marx angerührten farbe Rot in den verschiedenen Epochen.

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Koenen liefert eine anregende und bisweilen aufregende Ideengeschichte, ns schließlich das "Ur-chaos der Russischen Revolution" beschreibt, das Weltkriege, ns Teilung das Welt innerhalb Kalten Krieg, ns bekanntlich sogar ein "Heißer" war, bis zu hin zum ambivalenten chinesische leute Sonderfall – ein Kommunismus, der zugleich Katalysator ist für ns entfesselten Kapitalismus. Bevor allem vermisst er streng die Diskrepanz mitte Theorie und Realität, zwischen dem Ideal einer gerechteren welt und ns Zerstörungskraft einen politischen Ideologie, ns stets den synthese mit anderen Denkschulen führt, denen sie sich a priori denken glaubt.
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Der Gegenwart, china und das post-kommunistischen Systemen widmet der Historiker eine differenzierte Analyse. Dass im staatsoffiziellen Geschichtsbild Russlands heute kommen sie Diktator Stalin wieder gehuldigt wird, erklärt er dabei ebenso ausführlich als den Rückfall an autoritäre Strukturen in ehemals unfreien Ländern. Die Menschen sein mit der vor einem vierteljahrhundert gewonnenen freiheit überfordert.
"Das ist eine Denkform, das der Staat, ns fürsorgliche Staat, das patriarchalische Staat, ns nationale nation letztlich auch alles richten soll, ns nicht anzeigen Kommunisten gehabt haben. Und wenn sie auf das Auseinanderfall das Sowjetunion scheuen, dann ist es doch kein Zufall, dass in praktisch allen Republiken, an die ns Land zerfallen ist, erst einmal ns Führer und bei vielen Fällen bis zu heute die alt Parteichefs waren. … ns konnten das System austauschen. Sie machen sich jetzt plötzlich kommen sie Vätern das Nation. Und dann funktioniert dasselbe Versprechen in einer nationalen Ebene: "Wir sind der fürsorgliche, nationale Staat, das für sie alle sorgt." also kann das sowjetische und kommunistische gedanke sich sogar plötzlich in ein nationalreligiöses denken übersetzen."
Damit beschreibt der Historiker Prägungen, die bis heute fortwirken – und auch bei der stabilen Demokratie bei Deutschland inzwischen zu unübersehbaren politischen Verwerfungen ausführen haben. Doch deshalb wichtig Erklärungsmuster für ns Verständnis komplexer Zusammenhänge, ns sich nicht einfach an Google finden, zu sein und so reich das Weltgeschichte in Schattierungen das wichtigen farbe Rot ist – bisweilen blendet die schiere Fülle des aufgehäuften Materials das Leser.

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An Strahlkraft hätte die vorgelegte Universalgeschichte nicht eingebüßt, einmal Gerd Koenen seine Text gestrafft hätte. Es ist in abschließender Appell wäre sogar dann still einleuchtend: Wisst um die vergangenheit und bewahren den offenen Blick auf die Gegenwart.

Gerd Koenen: "Die farbe Rot. Ursprünge und geschichte des Kommunismus."C.H. Beck, München, 20171133 Seiten, 38 Euro


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