Freund Im Knast Warten

Nina und marie mussten beide mehrere Jahre an ihre männer verzichten. Zusammen hält die verbinden das aus?
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Illustration: katharina Bitzl

Marie und kris


Paddel zu sein eigentlich das richtige Wort. Chris war immer gedankenlos gewesen, was seine Papiere anging. Marie hätte Chris innerhalb Internet kennengelernt, beide verstanden wir gut. Er war liebevoll, seriös, verbreitung gutes geld und habe gearbeitet viel. Marie wollte keinen weiteren Mann, ca den sie sich ich werde es haben kümmern müssen. Das zog für sie über 500 Kilometer breit weg by seiner haus und fing an einer Baufirma an. Mit ihr Eltern störend er wir gut.

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Klar, da waren Dinge. „Er erzählt mir, dass er ein halbes Jahr lösen hatte“, sagt Marie, heute auch 30: „Diebstahl und Urkundenfälschung.“ Eine bewährung lief noch. Marie dachte, ns sei demnächst vorbei, das gehe vorbei. Für inhaftierung getrennt kannte sie schon ende der Familie. „Okay, das hat Scheiße gebaut, aber er hat deswegen gesessen“, meinte sie zu sich. Hauptsache, er hat in seine Lehren gezogen. Weiter kümmerte es sie nicht.


Ein Verfahren zu sein noch offen. Chris werde haben ein fahrzeug gemietet, für einen Freund, und dann hätte er teil unterschrieben. Ausgerechnet er. Das Freund bezahlte nicht und gebracht den Wagen auch nicht zurück. Anklage: betrug und Urkundenfälschung. Marie und chris bekamen einer Vorladung, Chris gemeldet sich krank zur Verhandlung. Es kam keine antworten zurück. Beide dachten: Na gut, okay. Sie haben es akzeptiert. Noch hatten sie nicht.


Drei Monate, nachdem deine Tochter geboren wurde, alles zu sein unaufgeräumt, marie meint, sie habe ausgesehen, als gerade aus einer Hartz-IV-Sendung entsprungen, dort klingelte es. Sie holten ihn kommen sie sich. Das war früh morgens; kris wollte gerade zur anstellung gehen.


Danach saß marie allein auf dem Sofa, das Kleinkind im arm und dachte: das ist alles ganz schlimm. „Für mich pleite die welt zusammen. Ich verfügen über noch versucht, seinen Anwalt zu kontaktieren, da ich nicht wusste, als es heute weitergeht. Chris kann sein sich plötzlich nicht mehr äußern.“ sie brachten ihn in die Untersuchungshaft. In der Nähe. Untersuchungshaft meint: nein Kontakt bis zu zur Verhandlung.


Marie handhaben trotzdem zum Telefon. Anstalten geben sie telefonisch noch keine informationen raus. Sie dürften einer „Fremden“ no sagen, wer bei der Anstalt sitzt. Datenschutz. Da könne jawohl jeder kommen. Zeigen die eltern erfuhren es. Marie war „nur einer Freundin“.


Sechs mehrmonatisch hörte sie nichts über Chris. Wie die verhandlung vorbei war, angekommen er zurück. Freispruch. Marie zu sein nie laster gewesen. Enttäuscht. Ja, enttäuscht ist ns richtige Wort. Mit seine Papieren zu sein Chris immer paddelig gewesen. „Er sagte mir und unserer klein Tochter: ns wird nicht ein weiterer passieren“, sprechen Marie. Und ich werde es haben er sich genug um seine Papiere gekümmert, wäre ns wohl sogar so gewesen.


Nina und Marc


Dass einig im Begriff war, sich kommen sie ändern, festgestellt, dass Nina bei der ersten treffen im Gefängnis. Marc, der immer schon einen Alpha-Tier zu sein war, beobachtete die ist anders Häftlinge im Besuchsraum genau, zusammen ein Tiger im Tigerkäfig. „Er wollte der coole sein, ns Starke“, meint Nina. „Ich verfügen über gleich gemerkt, dass etwas no stimmt. Dass dieses Umfeld er beeinflusst.“


Für die Haftanstalten ist es immer Abwägungssache: eine seite sollen ns Inhaftierten nahe ihres Wohnortes bleiben, sie sollen ihre Umfeld von und ihre Familien sehen, da die Familien zu sein der Garant für das Resozialisierung. Sie fangen auf, was Gefängnisse nicht leisten können. Wärme, Nähe, Geborgenheit. Anstalten bemühungen viel: Spielsachen und Besuchskontingente für die Kinder, das frei und nicht an das monatliche Kontingent einzahlen, und „Langzeit-Besuchszimmer“. In diesem steht einen Bett, man kann sein darin geschlecht haben. Immer wieder sagen Frauen von Häftlingen, dass sie das Zimmer ganz meiden, da da an der Mitte dies Bett steht, das sie unterschwellig auffordert. Manche Anstalten von deswegen nur noch einer neutrale Couch, die man zu Schlafsofa ausklappen kann.


Aber no jeder hat das Recht oben ein „Langzeit-Besuchszimmer“. Denn auf der anderen seite wollen ns Anstalten auch Prostitution verhindern. Und ns kommt vor. In der primeval müssen Paare deshalb nachweisen, dass sie schon bevor dem gefängnis zusammengelebt haben, was zwar erste mal unfair und willkürlich erscheint, dennoch die Anstalten wollen ihre Häftlinge sogar vor Enttäuschungen bewahren. Da was, wenn einer Inhaftierter per buchstabe eine frau kennenlernt, ns ihm falsche ich erwartete macht? Liebeskummer in dem Knast, wenn man no raus kann, tun können toxisch sein.


Nina ich werde es haben noch Glück. „Die Besuchstermine waren unkompliziert kommen sie machen, wo marc war. Das Tage waren schon fast immer frei. Da bekam ich schon ist anders gehört“, erzählt sie. Trotzdem: Man gefühl sich permanent beobachtet. Gürtel ausziehen. Abgetastet werden. Namens werden. Nicht alle Anstalten wollen, dass man Händchen hält oder sich küsst. „Die Privatsphäre“, sprechen Nina, „ist natürlich stark eingeschränkt. Und das bedeutet, man kann sein sich nie dafür unterhalten, als man das draußen geben sie würde.“


Dann ist eingetroffen die qualität Nachricht. Marc habe einen setzt angeboten, an einem Programm, ns sehr junge Inhaftierte draußen resozialisiert; vor den Mauern. Deswegen mit harter arbeit und frühem Aufstehen. Ns ist eine chance für uns beide, meinte Nina, und als Marc das Platz wirklich bekam, folgte die Ernüchterung. Sechs monate habe sie daraufhin, abgesehen by Briefen, keinen Kontakt zu Marc gehabt. „Das war einer Hammerschlag“, sprechen Nina.

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Denn: kommen sie viel Ablenkung ist auch unerwünscht. Ns Anstalten gucken dann streng und betonen, es gehe hier sogar noch Über Bestrafen. Und einer Strafe bedeute Entbehrungen. Das Inhaftierte soll sich in seine tat und deren arbeit fokussieren. Sogar Häftlinge mich haben die Möglichkeit, ihre Kontakte einzuschränken. Wenn sie zum beispiel nicht wollen, das sich „alte Freunde“ noch melden. Besuchszeiten kann man nur vereinbaren, durch das tun man sich auf eine liste setzen lässt, das Inhaftierte gibt die Namen dann frei. Also kann nicht automatische jeder jedem besuchen.


Einmal durften Marcs elternteil kommen. Zeugnis. Marc werde haben in das neuen Maßnahme ns Realschule bestanden. Nina zu sein heute noch sauer, dass sie nicht mitkommen durfte. Dass man sie aussperrte, in so ns Tag, der doch wichtig war. Dennoch Eltern eben Eltern. Und freundin bist nur „die Freundin“.


Nina konnte no viel tun. Marc nimm es es, das erkannte sie in ns Briefen, offenbar oben die leichte Schulter. Weil sie aber zeigen Briefe senden konnte, kann sein Nina zeigen aufmuntern. „Über ernste jene reden, er mal das Kopf waschen, zum Vernunft ich brachte und so, das geht bei Briefen jawohl nicht“, sprechen Nina. „Wenn das deine nur einer Möglichkeit ist, baust sie eher auf, du ermunterst. Ein briefe ist ja sind nicht echtes, intimes Gespräch.“


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Illustration: katharina Bitzl

Marie und Chris

 

Chris höhe es nicht bleiben. Er habe noch wenn neun und einmal sieben mehrmonatige obendrauf. Sie holten er wieder. Noch dieses mal lagen die Dinge schwieriger: Chris anstellung auf einer baustelle war noch nicht fertig. Deren sorgte oibrecords.com dafür, wer bezahlte das offenen Rechnungen? marie musste wir kümmern. Einer Freund sprang ein, ns Baustelle kommen sie beenden, aber er pfuschte. Marie musste zwei Sparkonten auflösen, 3000 Euro, chris brannte im Knast vor Wut, könnten aber nichts machen. Und Marie werde haben das klein Kind. „Ich morgen fast dünn geworden“, sagt sie.

 

Schließlich fand sie Rat in dem Internet. Das gibt viele Initiativen, das sich in Angehörige wenden, dennoch es gibt sogar Hilfe in Form verschiedener Foren. „Ich bekam glücklicherweise personen gefunden, zu ihnen es ähnlich geht“, erzählt Marie. Häufig hören verwandten dann korrekt noch: was willst sie mit deswegen einem Kerl, ns ist no gut für dich, hast sie etwa einer Helfersyndrom?

 

„Im Internet jawohl ich einer gute dich gefunden“, sagt Marie. „Dort konnte ich immer alle sagen, wir könnten unsere besorgt und unseren schmerzen teilen. Ns hat mich sehr geholfen. Wir jawohl heute noch Kontakt.“

 

Die Zukunft

 

Leute, die von Frauen über Inhaftierten sagen, sie hätten ein Helfersyndrom, wissen oft zeigen die Hälfte. Natürlich geben sie es sogar das. Dennoch wenn man Marie und Nina fragt, warum sie das tun, würden sie sagen: auch wir hätten das uns leichter gefertigt können. Aber für ns Liebe, meinen beide, gehst du halt durch das Feuer. „Wer würde das nicht tun, einmal er jemanden ja wirklich liebt?“, fragen über Nina.

 

Nina und Marc haben letztes jahr geheiratet. Marc ist kostenlos und hat ein Job. Nina zu sein nicht als nur seine „Freundin“.

 

Chris sitzt still anderthalb Jahre.

 

„Mein erste Besuch, ns war erste letzten Monat“, sprechen Marie. Elf mehrmonatige hat sie Chris insgesamt nicht gesehen. Normalerweise bekomme Häftlinge bei der Nähe ihre Wohnortes inhaftiert, aber hier gehen es um herum offene Verhandlungen. Sie brachten ihn, einige Tage nachdem sie ihn abgeholt hatten, zurück in sein Heimatbundesland, fünf Stunden fahrt entfernt. „Wie sollte ich ihn dort besuchen, mit Kleinkind?“, fragt Marie.

 

Wenn sie zu besuch kommt, fühle sie sich fehl in Platz. „Mein Papa sprechen immer: Da, wo Chris oibrecords.com sitzt, sitzen zeigen die schweren Jungs“, sprechen Marie. Kann sein seien die Beamten so eben sehr ruppig und von nie einer freundliches stammen aus über, glaubt Marie.

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Wenn sie im Besucherraum sitzt, versucht marie nicht über das nachzudenken, wer dort noch alle sitzt. „Mir zu sein es nicht unangenehm, wenn meine anderthalbjährige tochter zwischen den Stühlen und den Leuten da drüben rumspringt“, sprechen Marie. „Ich weiß, dass da drüben Vergewaltiger sitzen und Mörder. Dennoch ich möchte einfach, dass meine Tochter ihr Vater sieht – und mir meinen Freund.“

 

Chris sitzt heute wieder an der nähe seines Wohnortes.

 

Ob sie festgestellt habe, dass das Gefängnis Chris verändert habe?

 

„Nein“, sprechen Marie. „Im Gegenteil. Noch ich bekam mich verändert. Mir glaube, ich bin erwachsen geworden.“