DIE RELIGION DES FLIEGENDEN SPAGHETTIMONSTERS

Ein Schild, an dem für einer "Nudelmesse" geworben wird wie für einen Gottesdienst? das gibt es im brandenburgischen Templin seit jahr - und von Jahren geben sie es argumente darum. Ist gut hat einen Gericht entschieden.


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Es geht um herum vier Blechtafeln, einfache Hinweisschilder an brandenburgischen Landstraßen. Mit dies vier Schildern, wenn einem in jeder der vier Ortseinfahrten das Kleinstadt Templin in der Uckermark, will ns "Kirche von fliegenden Spaghettimonsters" an Tag und Stunde ihr allwöchentlichen Nudelmesse (Freitag, 10 Uhr) hinweise - genauso, zusammen es die katholische, die evangelische und das evangelisch-freikirchliche Gemeinde bei Templin mit von ihnen Gottesdiensten tun.

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Moment mal: Spaghettimonster? Nudelmesse? Hinweisschilder?

Der reihe nach: das gibt tatsächlich eine Kirche, die sich "Kirche von fliegenden Spaghettimonsters" nennt, nach einem natürlich fliegenden Wesenaus Spaghetti und Fleischbällchen. Dies Kirchegibt es unter dieser erklärt seit der zweite Jahren. Deine Entstehung: im Jahr 2005 schrieb der US-amerikanische Physiker Bobby Henderson einen offenen Brief, in dem das gegen die entscheidung der Schulaufsichtsbehörde ns US-Bundesstaates Kansas protestierte, "Intelligent Design" und Kreationismus als gleichberechtigte alternativen zur Evolutionstheorie in dem Schulunterricht zuzulassen. Wenn Kreationismus in den Schulen befahrbar werden dürfe, so Henderson, dann müsse sogar für das Lehren ns Pastafarianismus, eben der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters (Spaghetti-Monster, Pasta-fari... Ja, wir jawohl verstanden), Zeit im Lehrplan freigeräumt werden. Gleichen aller Überzeugungen und so.


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Getraut in dem Namen von Spaghettimonsters: Marianna Young und Toby Ricketts


Zwölf jahre später: in Neuseeland dürfen tatsächlich Pastafaris Trauungen vollziehen, die auch vom Staat anerkannt werden; innerhalb Stammland USA ermöglichen Pastafari-gläubige Soldaten immerhin "Atheist/FSM" (für "Flying Spaghetti Monster") an ihre Hundemarke prägen. Und in Brandenburg in der Havel muss sich ns Oberlandesgericht vordergründig um zu auseinandersetzen, ob das Kirche von Fliegenden Spaghettimonsters -in Deutschland wie eingetragener Verein geführt -ein Recht da oben hat, das Blechtafeln das ende dem ersten Absatz aufzustellen.

Beim Vereinsrecht hört ns Spaß auf - spätestens

Die Kirche des fliegenden Spaghettimonsters - ein e.V.? Kenner von bundesdeutschen Vereinsrechts wissen, das hier das Spaß aufhört. Um herum juristisch anerkannt kommen sie werden, muss einen Verein seine Gemeinnützigkeit nachweisen, und das geht mit hehren Zielen leichter wie mit ns kohlehydratbasierten Religionsparodie. Ns Vereinsvorsitzende Rüdiger Weida, auf pastafarisch "Bruder Spaghettus", erklärt im oibrecords.com-Gespräch: "Unser veröffentlichung ist, sogar laut Vereinssatzung, ns Förderung wissenschaftlicher Weltanschauung. Bisherigen war ns Ergänzung "mit sachlichen und satirischen Mitteln", das mussten wir auf Druck ns Finanzamtes ein klein ändern, weil ns für die Gemeinnützigkeit zu wenig war. Wir geht das nicht an erster Linie ca Parodie, uns geht es um herum die Förderung wissenschaftlicher Weltanschauungen."


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Pastafaris bei der Förderung wissenschaftlicher Weltanschauungen (rechts: "Bruder Spaghettus" Rüdiger Weida)


Auf der Webseite von Vereins liest sich das so: "Wir zu repräsentieren und ausbreitet einen konsequenten Naturalismus. Das heißt, auf der Welt gehen alles natürlich zu, da sind nein Feen, Elfen, Götter, Wichtelmänner, Trolle heu ähnliche Märchenfiguren. Ns Welt wurde nicht erschaffen, sondern entstand, und laub sich wissenschaftlich erklären." Noch einer Absatz vor wird die Nicht-Existenz eines fliegenden Spaghettimonsters jedoch als "überaus unwahrscheinlich, dennoch nicht völlig auszuschließen" bezeichnet. Gleichzeitig - und ns macht das Sache komplex - kritisiert Weida die amerikanische Ur-Kirche ns FSM zusammen "relativ veralbert, dort geht es zeigen um Partymachen und Nudelrezepte; ein ernsthaftes gesellschaftliches anliegen gibt das dort nur noch bei ganz geringem Umfang."

Ein ernsthaftes Anliegen

Die journalistin Daniela Wakonigg, studiert Theologin und schriftsteller eines Buches über die Kirche des FSM, erklärt die Sache so: "Spaßreligionen Vereinigungen, die ns Ziel haben, das eigenen lifestyle oder das eigene Fandom auszuleben. Religionsparodien haben dagegen ein ernstes ausgabe - nämlich Religionen wie solche und das ihnen an der die gesellschaft gewährteSonderstellungzu kritisieren", sagt sie im interview mit das oibrecords.com. Eine Gemeinschaft wie die FSM-Anhänger wolle "etablierten Religionen ein Spiegel vorhalten - hinsichtlich ns Nicht-Beweisbarkeit ihr Gottheiten, der Inkonsistenz religiöser Argumentationsmuster und der Sonderstellung, die sie innerhalb ns Gesellschaft weil unbeweisbarer Glaubensgrundsätze einfordern". Notfalls muss ns dann sogar mit lustigen Hinweistafeln in der straße gehen.

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So, als es in dem Artikelbild zu sehen ist, hängen das Schilder allerdings wunderschönen länger no mehr. Im läuft der konflikt mit den behörden hat ns Verein hinter das Kirche erfahren, das die Pfosten mit den Hinweisen in die Gottesdienste no öffentliches Eigentum sind, sondern von den Kirchen bezahlt werden, die deshalb auch "völlig selbstverständlich", deshalb Rüdiger Weida, das Recht haben, kommen sie bestimmen, welche Schilder daran spannen werden - und was nicht. Von hängen das Pasta-Schilder mit Genehmigung ns Templiner Bürgermeisters an von der Stadt bezahlten Pfosten. Aber: "Wir möchte unsere eigenen Masten, so als die Kirchen dein eigenen Masten hat", sprechen Weida.


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Hinweisschild bei der falschen Pfosten


Dass das Verein ende Templin dazu das Recht hat, hat das Landgericht bei Frankfurt/Oder in erster instanz verneint. Dabei beschlossen die beurteilung - zu Bedauern der Teigwarengläubigen - allerdings nicht, ob die Pastafaris tatsächlich eine Weltanschauungsgemeinschaft darstellen; sie bezog sich nur auf den rechtlichen zahlen einer Vereinbarung zwischen zum Verein und das Straßenbaubehörde.

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Mit der entscheidung wollten sich das Pastafaris nicht zufriedengeben; ihr Templiner Oberhaupt Rüdiger Weida zog mit von Münsteraner anwalt Winfried Rath vor das höherer gerichtshof (OLG). Von der Verhandlung bei der 7. Juli prüfbericht Weida bei seinem Blog: "Die Kammer bei Brandenburg kam zu dem Schluss, innerhalb Endergebnis liefe alles da oben hinaus, ob wir eine Weltanschauungsgemeinschaft sind oder nicht."

Immerhin waren ns vorgebrachten Argumente stichhaltig genug, um ns OLG von 7. Juli bis anfang August by ein entscheidung beraten zu lassen. Zum soll das noch nicht vorbei sein. Weida hofft oben die Einsicht des Gerichtes: "Wenn das feststellt, dass wir eine Weltanschauungsgemeinschaft sind, dann wird sicherlich beweis erhoben werden, ob damals ein rechtskräftiger vertrag mit zum Landesbetrieb Straßenwesen zustande gekommen ist."

Die erhoffte war vergebens - ns OLG hat entschieden, dass die Kirche ns FSM nein Weltanschauungsgemeinschaft ist und deshalb nein Recht oben eigene Pfosten hat. Bruder Spaghettus gibt noch nicht auf: Notfalls zieht er bis um zum Europäischen Gerichtshof, sagte das nach zum Urteil.


Neuseeland: erst offizielle Trauung über "Spaghettimonstern"

Die "Kirche von Fliegenden Spaghettimonsters" wurde wie Religionsparodie gegründet. An Neuseeland besiegelte sie die erste rechtsgültige Ehe unter ihrem Dach. Das gab natürlich viele Nudeln. (16.04.2016)